Draufsichten vergleichen einen eckigen Einsatz mit Kollision an abgerundeten Taschenecken und eine lokal freigestellte Tasche mit Eckfreiheit.
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Die Ecke gehört zum Montagespiel

Eine Tasche kann Breiten- und Längentoleranzen einhalten, während ein scharfkantiges Gegenstück trotzdem nicht hineinpasst. Die Kollision kann auf die vier Innenecken beschränkt sein. Ein Schaftfräser hinterlässt an den Übergängen senkrechter Taschenwände einen Radius; der nutzbare Raum unterscheidet sich deshalb vom scharfkantigen CAD-Rechteck. Vergleichen Sie vor der Angebotsanfrage für Gehäuse oder Positionierblöcke die zulässige Taschenkontur mit dem tatsächlichen Einsatzprofil. Berücksichtigen Sie die Eckausführung beider Teile statt nur deren Außenmaße.

Radius und Taschentiefe gemeinsam prüfen

Ein kleinerer Innenradius begrenzt den Fräserdurchmesser, der die Ecke erreichen kann. Die Taschentiefe bestimmt anschließend die benötigte Auskragung und die verfügbare Werkzeugsteifigkeit. Protolabs beschreibt diesen Zusammenhang zwischen Radius und Zugänglichkeit in seinen Konstruktionshinweisen. Geben Sie dem Lieferanten den größten Radius vor, den die Baugruppe tatsächlich verträgt, gegebenenfalls mit Toleranz oder Höchstwert. Übernehmen Sie einen Werkzeugnennradius nicht als garantiertes Fertigmaß in die Zeichnung. Der Prozess muss auch Werkzeugbewegung und geforderte Wandoberfläche berücksichtigen.

Eine freigegebene Lösung für die Ecke wählen

Mögliche Konstruktionswege sind abgerundete oder angefaste Einsatzkanten, ein größerer zulässiger Taschenradius oder eine definierte örtliche Eckfreistellung. Eine Freistellung schafft Platz für einen eckigen Einsatz, entfernt aber Material außerhalb der nominalen Taschenkontur. Prüfen Sie vor der Freigabe benachbarte Bohrungen, Dichtflächen, Wandstärken und Sichtflächen. Ist keine dieser Änderungen zulässig, besprechen Sie ein alternatives Fertigungsverfahren. Ein Lieferant darf keine nicht dargestellte Freistellung hinzufügen, nur weil sie die Bearbeitung vereinfacht.

Beispielprüfung: Breitenspiel garantiert keine Eckfreiheit

Stellen Sie sich einen hypothetischen rechteckigen Einsatz mit kleinen Außenradien in einer Tasche mit größeren Innenradien vor. Die Breiten- und Längenspiele können in getrennten Maßketten ausreichend erscheinen, während sich die Eckprofile überschneiden. Vergleichen Sie beide Toleranzhüllen in der Montageposition einschließlich zulässiger Verschiebung und Orientierung. Wird eine lokale Freistellung gewählt, müssen Größe und Lage in der kontrollierten Zeichnung freigegeben werden. Dieses Beispiel beschreibt eine geometrische Prüfung und ist kein Nachweis einer bestandenen Passungs- oder Belastungsprüfung eines bestimmten Produkts.

Die tatsächlich genutzte Einsatzkontur prüfen

Unterscheiden Sie senkrechte Eckradien von Radien zwischen Wand und Boden: Sie wirken auf verschiedene Bereiche des Gegenstücks. Vereinbaren Sie die Prüfung von Taschenprofil, Tiefe und Bodenauflage und definieren Sie anschließend einen zusätzlichen Montageversuch mit dem benannten Einsatz. Ein Passversuch dokumentiert nicht jedes Einzelmaß; getrennte Breiten- und Tiefenmessungen können wiederum eine Eckkollision übersehen. Senden Sie für eine Chengshuo-Fräsprüfung das Einsatzmodell oder dessen kontrollierte Zeichnung zusammen mit der Taschenzeichnung und kennzeichnen Sie:

  • Taschenbreite, Länge, Tiefe und funktionale Anlageflächen.
  • Grenzen der senkrechten Eckradien und der Wand-Boden-Radien.
  • Eckprofil des Gegenstücks und zulässiges Montagespiel.
  • Zulässige Freistellungsgeometrie und zu erhaltende Materialbereiche.
  • Konturprüfung, Bodenauflage und Anforderungen an die Musterabnahme.
Quellen und weiterführende Literatur

Allgemeine Hinweise zur Planung. Machbarkeit und Abnahmekriterien werden anhand Ihrer Zeichnung abgestimmt.